„Die historischen Verbindungen zwischen den Juden der Ukraine und unserer Gemeinde sind tief und vielschichtig. Im Laufe der Jahre haben wir nicht nur versucht, die persönlichen Geschichten der Betroffenen zu dokumentieren, sondern auch ein Bewusstsein für die kulturellen, sozialen und religiösen Aspekte zu schaffen, die diese Gemeinschaft geprägt haben. Durch Veranstaltungen, Ausstellungen und Bildungsprogramme haben wir die Tragödien und das unermüdliche Überleben der jüdischen Gemeinschaft in der Ukraine beleuchtet.

Jede Erzählung, die wir aufgreifen, ist ein Schritt in Richtung einer umfassenderen Erinnerungskultur, die darauf abzielt, die Lehren der Vergangenheit nicht zu vergessen. In einer Zeit, in der Antisemitismus und Diskriminierung erneut zunehmen, ist es unerlässlich, dass wir die Stimmen derer, die gelitten haben, anhören und sie in den Mittelpunkt unseres Handelns stellen. Diese Arbeit ist nicht nur eine Hommage an die Opfer, sondern auch ein Aufruf zum Handeln für eine gerechtere und tolerantere Zukunft für alle.“